Planungsschätzung · keine Rechts- oder Steuerberatung

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EU-Abfindungs-Rechner

Land wählen, Bruttomonatslohn eingeben, Beschäftigungsjahre und Kündigungsgrund — wir wenden die länderspezifische Formel an (Abfindung Faustformel DE, indemnité légale FR, finiquito ES, TFR IT, transitievergoeding NL, etc.) und zeigen die Aufschlüsselung plus die offizielle Quelle. Konservativ gestaltet — verspricht nie zu viel.

Schätzung — keine Rechtsberatung

Dies ist eine Schätzung

Der Betrag wird mit der gesetzlichen oder üblichen Formel des Landes berechnet. Ihr tatsächlicher Anspruch hängt vom Tarifvertrag, vom rechtlich qualifizierten Kündigungsgrund und einer eventuell ausgehandelten Zusatzleistung ab. Vor Unterschrift unbedingt Fachanwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen.

Geschätzte Abfindung
10,500
~ Übliche Faustregel

So haben wir gerechnet

  • 0.5 × monthly gross × years of service = 0.5 × €4,200 × 5

Länderhintergrund

  • Deutschland hat KEINEN gesetzlichen Anspruch auf Abfindung. Sie wird in drei Hauptkonstellationen gezahlt: § 1a KSchG-Angebot, Sozialplan bei Massenentlassung, oder gerichtlicher Vergleich nach Kündigungsschutzklage.
  • Faustformel: 0,5 Bruttomonatsgehälter × Beschäftigungsjahre. Tatsächliche Beträge schwanken zwischen 0,25× und 1,0× pro Jahr, abhängig von Verhandlungsposition, Alter, Kündigungsgrund und lokalem Arbeitsgericht.
  • Abfindung nach § 1a KSchG ist bis zu bestimmten Grenzen einkommensteuerbegünstigt (Fünftelregelung) und sozialversicherungsfrei. Vor Unterschrift Steuerberater hinzuziehen.

Wichtige Hinweise

  • The 0.5 factor is the customary 'Faustformel'. Actual outcomes range 0.25–1.0× per year depending on bargaining position.

Bitte vor dem Handeln lesen

  • If you sign a § 1a KSchG offer, you waive your right to challenge the dismissal in court. Consider consulting a Fachanwalt für Arbeitsrecht (employment-law specialist) before accepting.

Rechtlicher Hinweis

WorkDaten stellt diesen Abfindungsrechner nur zu Informations- und Bildungszwecken bereit. Die Schätzungen basieren auf den öffentlich zugänglichen Texten nationaler Arbeitsgesetze zum Stand Januar 2026 und stellen KEINE Rechtsberatung dar. Der Abfindungsanspruch hängt von Ihrem Arbeitsvertrag, dem geltenden Tarifvertrag, dem rechtlich qualifizierten Kündigungsgrund und dem Verhandlungsergebnis ab. Die steuerliche Behandlung variiert. Wir übernehmen keine Haftung. Vor Unterschrift unbedingt qualifizierten Arbeitsrechtsanwalt konsultieren.

Wie sich Abfindungen in Europa unterscheiden

Es gibt kein einheitliches 'europäisches' Abfindungssystem. Deutschland hat überhaupt keinen gesetzlichen Anspruch — Abfindung wird nur als § 1a KSchG-Angebot oder gerichtlicher Vergleich gezahlt. Frankreich hat eine klare Untergrenze. Italien zahlt das TFR als monatlich angespartes Sparkonto. Spanien hat zwei Regime. Die Niederlande haben die transitievergoeding.

Wir modellieren 10 EU-Jurisdiktionen mit länderspezifischer Formel und zeigen die offizielle Quelle. Der Kündigungsgrund zählt enorm — 'betriebsbedingt' vs 'fristlos' vs 'Aufhebungsvertrag' ändert das Ergebnis dramatisch.

Nutzen Sie dies für eine ehrliche Erstlesung. Sprechen Sie dann mit einem Arbeitsrechtsanwalt im anwendbaren Land — jeder Fall hängt von Fakten ab, die der Rechner nicht sehen kann.

Häufige Fragen

Kurze Antworten auf die wichtigsten Fragen, bevor Sie sich auf die Inhalte der Seite verlassen.

Ist Abfindung steuerpflichtig?
Es kommt auf Land und Typ an. Deutschland wendet die Fünftelregelung an, um die Progression zu mildern. Frankreich befreit den gesetzlichen Mindestbetrag. Italien besteuert TFR separat zum Pauschalsatz. Spanien befreit den gesetzlichen Mindestbetrag bis €180k (2026). Großbritannien befreit die ersten £30k. Steuerberater konsultieren.
Kann ich meine Abfindung durch einen Vergleich verlieren?
Ja — jeder Vergleich (Aufhebungsvertrag etc.) verzichtet auf das Klagerecht. Im Gegenzug Gewissheit + Tempo, aber Sie können später nicht mehr nachfordern. Vor Unterschrift Anwalt prüfen lassen.
Was ist, wenn ich schwanger oder krank geschrieben bin?
Die meisten EU-Länder haben starken Schutz. Deutschland verbietet Kündigung in Mutterschutz/Elternzeit (MuSchG, BEEG); Frankreich erfordert Genehmigung durch den Inspecteur; Spanien stellt Nichtigkeit fest (despido nulo). Wird die Kündigung deswegen für nichtig erklärt, gibt es keine Abfindung, sondern Wiedereinstellung plus Nachzahlungen.
Warum ist die deutsche Abfindung 'üblich' statt gesetzlich?
Das deutsche KSchG schützt vor unwirksamer Kündigung, schafft aber keinen allgemeinen Abfindungsanspruch. Stattdessen bietet der Arbeitgeber zur Vermeidung einer teuren Kündigungsschutzklage einen Vergleich nach § 1a KSchG an. Die 0,5-Faustformel ist der Durchschnitt, real schwankt es zwischen 0,25 und 1,0 pro Jahr.
Werden Berechnungen gespeichert?
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